Frühförderung, was ist das?
Frühförderung ist ein System von Hilfeangeboten für Kleinkinder, die behindert oder entwicklungsauffällig sind, sowie für deren Eltern und Familien.
Ziel ist es, die Probleme der Kinder so früh wie möglich zu diagnostizieren und zu behandeln ("Früherkennung" und "Frühbehandlung").
Zugleich beinhaltet Frühförderung die Beratung und Unterstützung der Eltern ("Frühberatung").
An wen wendet sich die Frühförderung?
In einer
Frühförderstelle werden Kinder vom Säuglingsalter bis zum Schuleintritt behandelt, die folgende Indikationen haben:
![]() | (drohende) Behinderung
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![]() | Teilleistungsstörungen
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![]() | Sprachstörungen
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![]() | Verhaltensauffälligkeiten
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![]() | (sonstige) Auffälligkeiten oder Beeinträchtigungen in ihrer Entwicklung. |
Wo bekommen Eltern Hilfe?
Frühförderung wird in interdisziplinären
Frühförderstellen und in Sozialpädiatrischen Zentren angeboten.
Sozialpädiatrische Zentren: Im Mittelpunkt steht die fachlich-medizinische Betreuung und Behandlung.
Frühförderstellen bieten schwerpunktmäßig pädagogische und beratende Hilfe an, die familiennah und in den gemeinsamen Lebensfeldern für behinderte und nichtbehinderte Menschen angesiedelt ist. Soweit im Einzelfall medizinisch- rehabilitative Hilfe geboten ist, beziehen die Frühförderstellen Ärzte konsiliarisch in ihre Arbeit ein.
Gemäß gesetzlichem Auftrag sollen die Sozialpädiatrischen Zentren mit den Frühförderstellen eng zusammenarbeiten. Die Angebote beider Einrichtungsformen sollen sich gegenseitig ergänzen.